R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Erfahrungen mit anderen Motorrädern im Vergleich zur R1.

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Exuser202
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R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Exuser202 » 9. Mai 2015, 22:19

Hallo zusammen,

ich war heute anlässlich des R-days beim freundlichen in meiner Nähe. Klar warum - RN32 probefahren. Als ich am Nachmittag ankomme, steht die auch aufm Hof, neben den anderen Rs. Nur ein paar Leute am Würstelstand, der Chef stand bei den Bikes. Ich steuer gleich auf die R1 zu. Cooles Gerät, look and feel einer 600er. Ich frag den Chef, ob das die "normale" ist. Er bestätigt das, die M gibt's ja nur ein paar Mal. Ich frag ihn ob ich mal fahren kann. Klar sagt er, Führerschein und Ausweis braucht er, die R1 lässt er derweil schon mal warmlaufen. Nach 5 Minuten und ner Unterschrift geht's auch schon los. Ich bitte ihn, die TC auf Landstraße einzustellen, denn ich will hemmungslos am Kabel ziehen können. Mir fehlt einfach die Erfahrung im Grenzbereich und die zugestanden 30 Minuten sind für Experimente zu kurz. Helm auf und los geht's. Mir fällt gleich auf, dass sie im unteren Drehzahlbereich net so recht will. Fühlt sich beim Gas geben in der Ortschaft im 2. so an, als hätte ich dem 5. drin. Also dann eben den ersten rein, das reicht. Auch hier sind 50, 60 noch nicht die Wohlfühlgeschwindigkeit, aber es geht besser. Ein bisserl wie bei ner 600er. Ist wurscht, raus ausm Ort und los geht's. Auch wenn ich mich entschließen, der TC zu vertrauen, wage ich es nicht, den ersten Gang gleich durchzuladen. Aber den 2. - Augen zu und los! Ich fahre seit ein paar Wochen ne RN04 und die ist wirklich net schwachbrüstig und wie es ein Member hier mal formuliert hat, "drückt einem die Sau ab 6000 Umdrehungen die Augäpfel rein" :) . Aber was hier passiert, damit habe ich nicht gerechnet. Ich wusste garnicht mehr wie ich mich festhalten soll, so hat mich nach hinten gerissen. Anders kann man es nicht formulieren. Leider sind die Fussrasten etwas weiter vorne als bei meiner, so dass ich mich mit meinen 1,86 nicht mit den Zehenspitzen daran abstützen kann. Gut dass der Sitz hinten nen Anschlag hat. Das Ding reisst so an, dass ich glaube, erst kurz in den Schiebebetrieb gehen zu müssen, um die Kupplung ordentlich ziehen zu können. Ohne Scheiss! Das ziehe ich ein paar mal durch und versuche, damit besser klar zu kommen. Es macht kaum nen Unterschied ob 2., 3. oder 4. Gang. Da ich mich noch nicht flachlegen will um mit dem Hintern am Ende Halt zu finden, klammere ich mich mit den Knien am Tank fest, versuche mich mit den Fußspitzen an den Rasten abzustützen und lade immer wieder durch. Letztendlich halte ich mich auch am Lenker fest. Ich schaffe es tatsächlich nicht ein Mal, das Ding auszudrehen und, wie ichs halt gewohnt bin, in einem Zug Gas weg, Kupplung, schalten, Kupplung los und Vollgas. Das ist echt unglaublich. War die RN04 für mich bisher schon der Hammer, die 32er ist der Vorschlaghammer! Auch im 4. merke ich ganz deutlich, dass das Vorderrad abheben würde, wenn das die TC nicht verhindern würde. Leider ist mein Arbeitsspeicher zu klein oder hat schon zu viel defekte Sektoren, so dass ich Details zu wenig Aufmerksamkeit schenken könnte. Die Probefahrt hat meine volle Aufmerksamkeit gefordert. Doof, so ne halbe Stunde ist schnell rum. Was soll ich noch sagen? Die 32er fühlt sich deutlich mehr nach einer 600er an als die RN04. Was ist mir sonst aufgefallen? Auf der Landstraße fährt man sie im Normalbetrieb, also in etwa innerhalb der Vorschriften wenns mal langsamer, mal schneller geht, am besten im 2. Gang, vielleicht auch im 3. Darüber machts weniger Spaß, da mag sie net so recht. Im 6. bei 100 kmh kurz überholen ist mit der RN04 kein Problem. Das schüttelt die aus dem Handgelenk. Das scheint mir mit der 32er lang nicht so gut zu gehen. Ich glaube bei der 32 hatte ich den 6. erst garnicht drin. Ich kurve noch ein bisserl rum, dann ist die Zeit vorüber. Ich bringe sie zurück. Mein Körper ist voller Adrenalin, meine Klamotten leicht klamm. Ich schau sie mir nochmal an und lasse das nochmals bei 1, 2 Kippen Revue passieren. Shit, den Schaltautomat hab ich vergessen, den Scheiss mit der Kupplung hätte ich mir sparen können. Und mir fällt auf, dass ich höher sitze, als auf meiner. Bei der 32 kann ich meine Fußsohlen nicht ganz auf den Boden stellen, bei meiner schon. Der Wendekreis ist vermutlich bei der 32 kleiner, leider klemmen sich meine Hände zwischen Lenker und Tank (bzw. Airbox), wodurch sich das aber relativiert. Letztes Jahr bin ich die aktuelle Fireblade probegefahren. Da hatte ich noch ne 98er Cbr600 und die Heimfahrt danach war sehr frustrierend. Auch wenn mich die RN32 absolut begeistert hat und meine RN04 in beinahe jeder Hinsicht schlägt, so war der Umstieg diesmal lang net so schlimm. Da ich mein Moped so oft wie möglich, also auch auf dem Weg zur Arbeit nutze, muss ich sagen, dass die RN04 der bessere Sporttourer ist :D .

Bevor ich jetzt gesteinigt werde: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Ich habe den Schein noch nicht mal 2 Jahre und jetzt mein 2. Motorrad. Mir ist klar, dass meine Eindrücke auf keinen großen Erfahrungsschatz vergleichend zurückgreifen können!

Da ich mein heutigen Fahreindrücke nicht an meiner armen Frau auslassen kann, schreib ichs halt hier rein :oops:

Euch noch ein schönes Wochenende!

Greetz
Michael
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von kasapv » 10. Mai 2015, 03:08

:D Finde ich gut, dass mal jemand mit wenig Fahrpraxis seinen Eindruck schreibt, speziell weil er sie (noch) nicht gekauft hat.

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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Niggow » 10. Mai 2015, 07:24

Schön geschrieben, gefällt mir sehr :ymapplause:!
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Hellbound » 10. Mai 2015, 09:17

youngtimer hat geschrieben:und wie es ein Member hier mal formuliert hat, "drückt einem die Sau ab 6000 Umdrehungen die Augäpfel rein" :) l
Ha,den kenn ich.....aber schöner Text. :clap:

Ich werd die nicht probefahren,sonst komm ich noch auf blöde Gedanken.
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Niggow » 10. Mai 2015, 16:38

Ich habe sie gestern auch ganz bewusst stehen gelassen...................
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von PEB » 10. Mai 2015, 18:54

Ich kann bestätigen, dass die 32er, wenn sie kalt ist, untenrum ziemlich schlecht Gas annimmt.
Aber das legt sich nach ein paar Kilometern.

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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Exuser202 » 10. Mai 2015, 19:23

Sorry, ich habe die RN32 wirklich mehrfach bis in den Begrenzer gejagt und ein paar km immer wieder weit über 200 drauf gehabt, anschließend gings durch die Ortschaft, das war nicht anders.
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von SLIDER-S » 10. Mai 2015, 19:44

Die harte Gasannahme und harten Lastwechsel sowie Magerruckeln haben ziemlich alle neueren Mopeds.
Liegt an der immer strenger werdenden Abgasnorm :puke:
Wenn mein Kumpel (YAM-Händler) eine Neue Auslieferungsfertig macht und bei der Probefahrt merkt
daß das Moped sehr BOckig ist, passt er die Einstellung an.
Das geht bei den neueren Yamseln gut da sie nun ein Schnittstelle habe worüber mit entsprechender
Software Werte Ändern kann.
Die guten alten Vergaser-Mopeds oder die RN09 und noch die RN12 sind da viel Umgänglicher ;-)
ab der RN19 -> G-KAT ging das Geruckel Los :oops:
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Exuser202 » 11. Mai 2015, 14:50

Ich möchte das diesem wunderbaren Moped unbedingt wünschen, dass man da noch was drehen kann. Klar, Fahreindrücke sind auch immer subjektiv gefärbt und man sollte natürlich nicht vergessen, wofür eine Maschine gebaut wurde. Die RN32 ist nach meinem Empfinden wirklich eine faszinierende und kompromisslose Rennmaschine. Da braucht man sich auch nicht über die Sitzposition beschweren, oder dass man kein Koffersatz dranschrauben kann. Ich will sie auch auf keinen Fall schlecht machen, aber das hat mir den Abschied doch etwas leichter gemacht. Ich bin, glaube ich nicht unbedingt zimperlich, aber mit der 32 gibt es eher kein zwischendrin. Die hält man bei Laune, dann geht auch richtig die Post ab, oder es ist eben nicht so viel los. Und Laune scheint die wirklich erst jenseits aller Geschwindigkeitsbeschränkungen zu bekommen, wenn man nicht unbedingt im 1. Gang rumfahren will :smile: . Aber darüber, dass sie schnell ist und auch sein will, braucht man sich bei einer „R“ auch nicht zu beschweren. Da lässt man sich drauf ein, oder man lässt es. Und das finde ich doch ein bisserl schade. Der absolute Knaller wäre sie für mich gewesen, wenn die Motorcharaktersitik nicht ganz so speziell wäre....
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von kasapv » 11. Mai 2015, 14:54

Meine RN19 ruckelt unten gar nicht. Da kann ich mit knapp über Standgas ganz sanft fahren. Sogar nachdem ich das Exup rausgeworfen habe. Allerdings hat sie auch keinen Kat mehr.

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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von RRudi » 11. Mai 2015, 15:14

Ganz untertourig fahren ist aber auch mit der RN22 nicht doll, da sie sich gerne aufschaukelt.
Liegt vielleicht auch am BigBang Prinzip.
Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muss die Zukunft Angst vor den Menschen haben ;-)

Termine 2019

15.-18.4. Rijeka mit Dreier (am 1.Tag gecrasht)
10.-12.5. Brünn mit Futz (storniert)
20.-21.6. OSL mit Hafeneger (Motorschaden)
08.-09.7. OSL mit triple-mmm
05.-07.8. Most mit STEIL
26.-27.8. Zandvoort mit Dannhoff
07.-10.10 Rijeka mit Dreier

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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Speed Freak » 11. Mai 2015, 16:55

Das beschriebene ist einfach Auslegungssache.

Ein Saugmotor bringt über den Daumen ein Drehmoment von Hubraum in cm³/10
Bedeutet eine 1000er bringt etwa 100Nm an der Kurbelwelle (idr. einen Hauch mehr).
Da ist nicht viel mehr drinnen, nur aufgeladene Motoren oder 2-Takter bringen auf den Hubraum gesehen mehr.

Wenn man dann mehr Leistung will muss man diese Drehmomentspitze auf einen höheren Drehzahlbereich verschieben mit Einbußen in unteren Drehzahlbereichen.

Die RN01-09 hat einen verhältnismäßig früh gut gehenden Motor.
Ab 6000u/min zieht die, bei 8000u/min liegen 108Nm an - und schon will sie aufs Hinterrad.

Kleiner Vergleich, meine CBR1000 (SC57):
Zieht ab 8000u/min und bei 10500u/min kommt dann das Maximum - Effekt, 170PS statt 150 bei der RN04.
Dafür untenrum tote Hose was dazu führt, dass sie wesentlich "zahmer" wirkt als die R1, allerdings merkt man dann doch, dass sie bei 200 auch noch vorne hochgeht wenn man im richtigen Drehzahlbereich über eine Bodenwelle knallt.


Und bezüglich Leistung... Daran gewöhnt man sich schneller als einem lieb ist :D
Anfangszeit CBR600 - BOOOAAAAAA die zieht!
Nach dem ersten mal mit der RN04 am Ring... wieder auf die 600er *gääääähn* wann kommt die Leistung?
Mit der Fireblade bin ich inzwischen auch schon soweit, dass ich den ersten Gang mit Gashahn so weit wie irgendwie möglich ausdrehe, aber ab 8000u/min muss man da etwas zu machen - allerdings kommt das auf der Landstraße sehr selten vor.


Die neue R1 klingt auf jeden Fall interessant, muss ich beim nächsten Ringtermin einmal ausprobieren.
Soll demnächst auch eine R1M zum probefahren geben (GH-Moto).
Ich hab aber irgendwie Angst dass ich die kaputt mache - immerhin hab ich die normale R1 letztens um 22000€ beim Händler stehen gesehen :-ss


Und bezüglich Konstantfahrruckeln => bei den Honda Mopeds reicht es die Lamdasonde abzutöten.
Problem ist, dass die anhand der Abgase das Gemisch nachregelt.
Wenn man dann irgendwas verändert (Auspuff, Luftfilter usw.) kann ein Betriebszustand entstehen wo sich das System aufschwingt = ruckeln.
Merkt man halt beim langsam fahren extrem weil minimale Veränderungen schon große Auswirkungen haben.

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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Exuser202 » 11. Mai 2015, 23:28

Stimme Dir in jeder Hinsicht zu. Und Leistung = Nm x Drehzahl, dem kann man nicht entgehen. Ich kann nur jedem Fan empfehlen: fahrt das Ding, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich habe tiefes Verständnis für die, dies lieber lassen. Ich nehme solche Erfahrungen lieber mit, auch wenns hinterher mal weh tut. Auch wenn die Jungs von 1000ps auch schon bit**es der Motorrad- samt Zubehörindustrie sind, die Begeiserterung dort über die Qualitäten des Motors kann ich auf jeden Fall unterschreiben. Der ist ein echtes Highlight! Und für die weniger geübten:wann kann man schon mal so Gas geben? Hemmungslos draufhaun? Das geht schon bei 01 und 04 nicht. Jede Faser im Körper schreit Stop! Geh vom Gas, die wirft dich ab! Aber nix dergleichen. Großes Kino! Es gab bisher kein Gefährt, das mich so begeistert hat. Für mein Empfinden war allerdings auch die Fireblade deutlich alltagstauglicher. Und für den das ein entscheidendes Kriterium ist, der braucht die Probefahrt nicht zu fürchten.
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Asphaltflex » 12. Mai 2015, 08:22

Ich habe alle R1sen (ausser bis jetzt die RN32) und auch die S1000RR probegefahren und bereue nichts. ;)

Es sind alle sagenhaft tolle Möppis, aber trotzdem steige ich am liebsten auf meine RN01, solange es die LS ist. Auf der RS hab ich mit dem Teil dreimal gehighsidert....das reicht.
Eure Rennstreckentrainings bitte hier eintragen: Link zum Portal -->RS-Termine
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Re: R-Day Fahreindrücke RN32 eines RN04 Fahrers

Beitrag von Speed Freak » 12. Mai 2015, 16:11

Lenkungsdämpfer zudrehen, dann wird die handzahm, lässt sich nur im Stand kaum noch lenken :D
Auf der Landstraße empfehle ich sowieso eher Nakedbikes mit weichem Fahrwerk, angenehmer Sitzposition und breitem Lenker - eine Sportler hat da nur Nachteile, erst recht mit dem Reihen 4er.

Wenn mir die Fireblade SC57 optisch nicht so gefallen würde wär die schon lange wieder auf dem Markt und ich würd mir was mit dickem V2 holen (VTR 1000 F macht Laune oder eine V4 Tuono mit 170 Pferden)...

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