RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Technik und Tuning am Fahrwerk. Verbesserung des Fahrwerks durch Lenkungsdämpfer..., welchen Reifen...

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Niggow
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Re: Mitleser und kleine Vorstellung

Beitrag von Niggow »

Bigfoot hat geschrieben: 21. Juni 2024, 05:38

Die lässt man weg weil sie nichts bringen.

Die haben mit Wärme so wenig zu tun wie unsere Regierung mit dem regieren.

Die sollten lediglich Schwingungen reduzieren.

Hätten die einen nennenswerten Effekt würde man sie ja zumindestens im Rennsport weiter einsetzen, tut man aber nicht.
Das sind keine Argumente. Ich suche da technisches Fachwissen wieso das so gehandhabt wird bzw nicht gehandhabt wird. Ich arbeite im Maschinenbau, da kann ich mir noch einiges aus dem Tabellenbuch zusammen suchen. Aber die Motorrad-Technik als gesamtes ist nicht mein Fachgebiet. Es ist deshalb wichtig für mich, richtige Infos zu sammeln.
Ist mir auch klar dass es das Druckpunktproblem von einigen nicht lösen wird. Es mildert es dennoch. Ich fahre nur noch auf der Straße und da reicht das vollkommen aus.
Dein Tabellenbuch kannst Du Dir sparen, ich bin selber Maschinenbauer....

Wie es nun zu Schwingungen kommt sollte klar sein oder wollen wir jetzt hier das Rad neu erfinden?

Einen Post drüber habe ich es nochmal einen Ticken genauer erklärt, nur für Dich.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von OLDMEN »

Niggow hat geschrieben: 21. Juni 2024, 08:41
Bigfoot hat geschrieben: 21. Juni 2024, 06:55 Kann meinen Beitrag nicht editieren?

Edit: die Bleche wurden wohl aus Gründen der Kontaktkorrosion zwischen Edelstahl und Alu weggelassen. Die Blaustern Sättel habe Stahl drin und die Orangenen haben Alukolben. Die Bleche stammen aus den Blaustern-Sätteln. Schade, das hat Temperaturtechnisch bisher gut funktioniert mit den Teilen.

So ein Blödsinn....

Nochmal, die Bleche wirken wie Federn und sorgen dafür das die Bremse nicht singt indem das Spiel zwischen Belägen und Kolben kleiner gemacht wurde...

Aufgrund besserer Fertigungstoleranzen wurden die dann irgendwann eingestellt weil sie nichts mehr bringen.
Biste heut mit dem falschen Fuß aufgestanden, der TE hat eine fundierte Frage gestellt. :!:

- warum will man den Abstand zwischen Kolben und Belag verkleinern, Belag liegt immer am Kolben an ?

- Geräusche kommen nur wenn die Scheibe am Belag reibt, das wird beim Fahren durch den Seitenschlag der Scheibe vermieden

- bei Anlegen der Bremse können dann Geräusche entstehen, um die zu vermeiden war mal das Blech gedacht, in Verbindung mit Stahlkolben

- Geräusch können auch entstehen wenn Scheiben eingelaufen sind und der Belag an dem Grad schleift, dashalb bricht man die Kanten am Belag / schrägt sie etwas an

- bin kein Maschienenbauer, aber von galvanischen Strömen sollte der Maschinenbauer etwas Ahnung haben, was Bigfoot schon angesprochen hat ;-)

- die sogenannten Quitschbleche werden kaum noch verbau, liegt wohl auch an der Zusammensetzung des Reibbelag und der Alukolben

- es sei den, man hat Keramikbremsen oder Wolfram-Karbit beschichtete Bremsscheiben
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Niggow »

OLDMEN hat geschrieben: 21. Juni 2024, 11:27
Niggow hat geschrieben: 21. Juni 2024, 08:41
Bigfoot hat geschrieben: 21. Juni 2024, 06:55 Kann meinen Beitrag nicht editieren?

Edit: die Bleche wurden wohl aus Gründen der Kontaktkorrosion zwischen Edelstahl und Alu weggelassen. Die Blaustern Sättel habe Stahl drin und die Orangenen haben Alukolben. Die Bleche stammen aus den Blaustern-Sätteln. Schade, das hat Temperaturtechnisch bisher gut funktioniert mit den Teilen.

So ein Blödsinn....

Nochmal, die Bleche wirken wie Federn und sorgen dafür das die Bremse nicht singt indem das Spiel zwischen Belägen und Kolben kleiner gemacht wurde...

Aufgrund besserer Fertigungstoleranzen wurden die dann irgendwann eingestellt weil sie nichts mehr bringen.
Biste heut mit dem falschen Fuß aufgestanden, der TE hat eine fundierte Frage gestellt. :!:

- warum will man den Abstand zwischen Kolben und Belag verkleinern, Belag liegt immer am Kolben an ?

- Geräusche kommen nur wenn die Scheibe am Belag reibt, das wird beim Fahren durch den Seitenschlag der Scheibe vermieden

- bei Anlegen der Bremse können dann Geräusche entstehen, um die zu vermeiden war mal das Blech gedacht, in Verbindung mit Stahlkolben

- Geräusch können auch entstehen wenn Scheiben eingelaufen sind und der Belag an dem Grad schleift, dashalb bricht man die Kanten am Belag / schrägt sie etwas an

- bin kein Maschienenbauer, aber von galvanischen Strömen sollte der Maschinenbauer etwas Ahnung haben, was Bigfoot schon angesprochen hat ;-)

- die sogenannten Quitschbleche werden kaum noch verbau, liegt wohl auch an der Zusammensetzung des Reibbelag und der Alukolben

- es sei den, man hat Keramikbremsen oder Wolfram-Karbit beschichtete Bremsscheiben
Und ich habe fundiert geantwortet bei bester Laune.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Bigfoot »

So ein Blödsinn? Die Bleche liegen übrigens perfekt an den Belägen an, da federt nichts.
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Re: Mitleser und kleine Vorstellung

Beitrag von Niggow »

Bigfoot hat geschrieben: 20. Juni 2024, 22:20 Deshalb hab ich mir im Netz von einem die Idee abgekuckt, Edelstahl-Bleche an die Beläge zu klemmen. Hatte noch welche von der alten Yamaha Tourer über. Bisher hält sich der wandernde Druckpunkt in Grenzen, da die Bleche durch ihre Aussparungen eine vollständige Auflage der Kolben verhindern, somit dir Hitze nicht auf den ganzen Kolben übertragen wird. Dennoch liegen die Kolben symmetrisch an. Der zweite Punkt ist, Edelstahl leitet Wärme schlechter. Diese Bleche werden auch als einfache Anti—Quietschbleche bezeichnet.

Dennoch würde mich die technische Geschichte hinter diesen Blechen interessieren, wieso man die denn seit vielen Jahren weglässt. Da wollte Yamaha keine Auskunft geben und verwies auf den Händler vor Ort.

Auch die Verträglichkeit von Edelstahl und Alu sollte je nach Legierung ein Thema sein, da bin ich noch dran.

Du schreibst hier Antiquitschbleche, ich gehe davon aus Du sprichst von den oben drauf oder?

Auch weil Peter schreibt die werden zum vermeiden von Geräuschen verwendet.

Das was ich meine hat nichts mit dem Blech auf Deinem Foto zu tun.


Das sind Antiquitschbleche:


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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Bigfoot »

Niggow nein, ich meine diese Bleche auf den Belägen. Diese werden im Netz auch gerne als Anti-Quietsch-Blech bezeichnet.

Die liegen alle perfekt auf den Belägen auf.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Bigfoot »

PEB hat geschrieben: 21. Juni 2024, 00:05 Die Stahlbleche werden auch zum Vermeiden von Bremsquietschen eingesetzt.
Der wandernde Druckpunkt tritt nur mit ABS auf. Gleiche Bremssättel ohne ABS und weg ist der wandernde Druckpunkt...
Konnte mir bisher auch niemand erklären.
Das würde mich auch interessieren warum das so ist. ABS ist eigentlich nur ein Regelventil welches geschlossen sein dürfte solang kein Schlupf am Vorderreifen entsteht. Und Druckpunkt wandert nur wegen der Hitze in den Sätteln. Sobald man in die nächste Ortschaft rein rollt ist nach 3-5min der Druckpunkt wieder da wo er sein soll. Der ABS Block sitzt über dem Motor (war bei der MT-10 auch schon so) das würde sonst schon mit dem Betriebswarmen Bike wandern und nicht erst wenn man das Bike ordentlich ausfährt. Oder liege ich falsch?

Hat hier schon jemand Air Ducts probiert? Bei KTM sehen die Dinger sehr dezent und schick aus, bisher nichts für die Yamaha gefunden, was ne ABE hätte.
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Re: Mitleser und kleine Vorstellung

Beitrag von OLDMEN »

Niggow hat geschrieben: 21. Juni 2024, 13:38
Du schreibst hier Antiquitschbleche, ich gehe davon aus Du sprichst von den oben drauf oder?

Auch weil Peter schreibt die werden zum vermeiden von Geräuschen verwendet.

Das was ich meine hat nichts mit dem Blech auf Deinem Foto zu tun.


Das sind Antiquitschbleche:


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Mir kommt das fast so vor als wenn wir hier aneinander vorbei reden.
Die Federbleche auf dem Bild sind dafür da, dass die Beläge bei Fahrt und schlechter Straße nicht hin und her schlacken und somit die Bremskolben nicht reingedrückt werden, also keine Antiquitschbleche. ;-)

Sonst könnte bei der nächsten Bremsung ein Griff ins Leere folgen.

Es gibt Fahrer die diese Bleche auf der Renne ausbauen (wegen Kühlung), aber da ständig gebremst wird ist das zu vernachlässigen.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Niggow »

Wie ich es schrieb, die wirken wie Federn und verringern das Spiel zwischen Kolben und Belag was zu weniger Schwingungen führt und das wiederum mindert die Geräusche.

Es wird einfach leichter Druck auf die Beläge ausgeführt was ihnen leicht den Spielraum zum bewegen nimmt.

Die dienen definitiv der Geräuschreduktion und nichts anderem.

Ebenso sagte ich das viele die ich kenne diese nicht mehr verwenden und draußen lassen.

Aber das ist ja gar nicht das Thema sondern die Bleche ZWISCHEM dem Belag und den Kolben.

Die kenne ich so gar nicht und hatte das auch an noch keiner meiner Maschinen.

Ich habe sowas schon oft gesehen aber mit Rippen oben dran die dann aus dem Sattel schauen und das ganze kühlen sollen.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von PEB »

Die Bleche zwischen Belag und Bremskolben waren früher nicht nur nichts ungewöhnliches, sondern Standard.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von OLDMEN »

Nico, warum bist Du so beratungsresistent. :???:

Die Bleche auf dem Foto nennt Yamaha Spreizfeder andere Hersteller Sicherungsfeder / Blech.

Halten den Belag in Position und verhindern Klappern der Belege usw., nix Antiquietsch.

Die von Bigfoot gezeigten Bleche dienten an der RN 01, 1998-2000, als Antiquitschbleche mit Stahlkolben.

Das war vor deiner Zeit, biste noch mit nem Tretroller oder Fahrrad unterwegs gewesen. :lol:

Wenn deine Kumpels ohne Spreizfeder / Blech fahren haben Sie keine Ahnung von der Materie.

Dies sei Dir von einem alten Kfz-Meister, auch wenn er schon seit Anfang 1990 nicht mehr in dem Beruf arbeitet, gesagt sein. ;-)
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Jogy »

Blech bedeutet auch zwei Trennflächen mehr, die be- und entlastet werden. Wirkt sich sicher leicht negativ auf den Leerweg am Bremshebel aus. Ob das spürbar ist, vermutlich nicht
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Re: Mitleser und kleine Vorstellung

Beitrag von Lutze »

OLDMEN hat geschrieben: 21. Juni 2024, 16:28 Die Federbleche auf dem Bild sind dafür da, dass die Beläge bei Fahrt und schlechter Straße nicht hin und her schlacken und somit die Bremskolben nicht reingedrückt werden, also keine Antiquitschbleche. ;-)

Sonst könnte bei der nächsten Bremsung ein Griff ins Leere folgen.

Es gibt Fahrer die diese Bleche auf der Renne ausbauen (wegen Kühlung), aber da ständig gebremst wird ist das zu vernachlässigen.
So wollte ich es gerade schreiben bis auf den Punkt mit der Rennstrecke. Machen tatsächlich einige, aber die Gefahr ist auf der Rennstrecke auch da. Mir sogar mit der 600er passiert. Lenkerschlagen nach Spitzkehre in Hockenheim und dann ging es mit rauchendem Hinterrad vor der nächsten Kurve geradeaus. Da Asphaltiert hab ich aber durch Pumpen dann doch noch ausreichend Druck aufgebaut. Erstaunlich was einem in diesen Zehntelsekunden durch den Kopf geht, hab mich schon aufs abspringen vorbereitet. Die Hinterradbremse brachte ja nur das Rad zum qualmen aber keine Verzögerung.
Niggow hat geschrieben: 21. Juni 2024, 18:11 Die dienen definitiv der Geräuschreduktion und nichts anderem.
ne ne ne, da liegst du falsch zumindest teilweise. Das klappern was die Beläge ohne diese Federbleche auftritt wird auch vermieden.
Niggow hat geschrieben: 21. Juni 2024, 18:11.
Die kenne ich so gar nicht und hatte das auch an noch keiner meiner Maschinen.
Weil du vor dem Belagwechsel immer schon ein neues Mofa hattest. :hai:
Öfter mal waren die noch an der hinteren Bremse verbaut , vorne eher selten.
Könnte gut sein das die Originalbeläge deiner Fireblade hinten noch welche hatten.
Allgemein würde ich behaupten werden genau diese Bleche als Antiquietschbleche bezeichnet.
Manchmal wurden die auch bei Montage von Zubehörbelägen weggelassen die dicker waren als Original. Mit Blechen war nicht mehr genug Platz und die lagen direkt an den Scheiben an.
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von TomPue »

Lutze hat geschrieben: 21. Juni 2024, 23:06 Allgemein würde ich behaupten werden genau diese Bleche als Antiquietschbleche bezeichnet.
Manchmal wurden die auch bei Montage von Zubehörbelägen weggelassen die dicker waren als Original. Mit Blechen war nicht mehr genug Platz und die lagen direkt an den Scheiben an.
Genau so kenne ich das auch, wobei ich sagen würde das es sich bei den Blechen um ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend handelt. Die waren m.E. an meiner Fazer schon nicht mehr vorhanden, und die hatte ich in 2000 gekauft.
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Re: RN65 Alu oder Edelstahlbremskolben

Beitrag von Eberhard »

PEB hat geschrieben: 21. Juni 2024, 19:16 Die Bleche zwischen Belag und Bremskolben waren früher nicht nur nichts ungewöhnliches, sondern Standard.
Sind bei der neuen MT10-SP wieder vorhanden, war auch sehr erstaunt 😮
Termine für 2024:
13.05. - 15.05.2024 - Slovakiaring mit SBK-Tech
20.06. - 21.06.2024 - Oschersleben mit Hafeneger
04.07. - 07.07.2024 - R1-Club Treffen im Schwarzwald
03.08. - 06.08.2024 - Oschersleben mit Triple M
30.08. - 01.09.2024 - Assen mit Valentinos
06.09. - 08.09.2024 - R1-Club Treffen in der Eifel
10.09. - 11.09.2024 - Nürburgring mit Speer


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