RN09-Umbau aus PS 02/2005

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PEB
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RN09-Umbau aus PS 02/2005

Beitrag von PEB » 15. Februar 2005, 21:08

Hallo zusammen!

Sicher haben viele von Euch auch den Bericht in der neuen PS gelesen und gesehen, dass dort der Bremssattel hinten umgedreht wird. Dies soll nur zum einfacheren Rad-Ein- und Ausbau dienen.

Soweit keine Fragen. Aber..... Vor Jahren hat man die Bremssättel umgedreht um bestimmte Fahrwerkseigenschaften zu ändern.

Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, was das mit dem hinteren Bremssattel auf sich hat. Durch das Umdrehen wird er weder näher an den Schwingendrehpunkt gesetzt, noch gibt es eine Strebe, die aufgrund der Belastungsänderung von Druck auf Zug leichter ausgelegt werden könnte.

Hat das also überhaupt eine Auswirkung auf das Fahrverhalten? In der PS wird darauf leider nicht eingegangen.

Danke für Eure Ideen und bis bald
Gruß Peb

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Beitrag von ViPER » 15. Februar 2005, 22:11

Ich sag dir mal was.

Bei der RN09 isses scheissegal ob du den Bremssattel umdrehst oder nicht, weil das Rad sowiso nur rausgeht wenn du den Sattel mit rausnimmst.
Ansonsten haste schöne Macken in der Felge. :wink:
Von daher :roll: Ich halts für Schwachsinn.
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Beitrag von gollum » 16. Februar 2005, 07:45

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Viper, du hast ja so recht.

Macht doch einen kleinen Sattel rein, dann klappts.

Gruß
gollum
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Beitrag von R1Wolf » 16. Februar 2005, 08:03

hart - aber herzlich - so sind se unsere unterfranken :lol: - mann/frau muss sie einfach liebhaben :wink:
ich kann mitreden :oops: - bin mit "einer" verheiratet 8) :lol: :wink:
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Beitrag von PEB » 16. Februar 2005, 08:15

:lol: Das find ich so schön hier! Wenn man auf dumme Fragen auch nette Antworten kriegt! :) :D :lol:

Danke und viele Grüße Peb

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Beitrag von R1Wolf » 16. Februar 2005, 08:23

schönen guten morgen 8)
dumme fragen gibt es nicht ! - nur dumme antworten :wink: :lol:
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Beitrag von PEB » 16. Februar 2005, 08:38

R1Wolf hat geschrieben:schönen guten morgen 8)
dumme fragen gibt es nicht ! - nur dumme antworten :wink: :lol:
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Einspruch! Es kommt immer darauf an, wer die Frage stellt.
Wenn ein Admin fragt "was ist die Entertaste?" oder ein Motorradfahrer fragt "was ist denn eine R1?" - dann sind das dumme Fragen!

Gruß Peb
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Beitrag von Ronny » 16. Februar 2005, 10:34

Ich habe den Bericht nicht gelesen. Kann den mir jemand einscannen?

Lohnt sich der Aufwand für den Bericht denn überhaupt?

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Beitrag von R1Wolf » 16. Februar 2005, 11:38

nicht wirklich - aber wenn du möchtest, gib mir deine adresse per pm und ich mach ne copy und schick ihn dir zu !
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Beitrag von mini » 21. Februar 2005, 15:23

hallo zusammen

die einbaulage der bremszange hat keinen oder nur minimalsten einfluss auf das fahr- und bremsverhalten, weil das drehmoment beim bremsen die schwinge exakt gleich beansprucht, egal ob zange oben oder unten.

ich habe die zange zur einfacheren montag umgedreht, weil sich die scheibe leichter in die beläge einfädeln lässt.

macken in der felge gibts beim einbau nicht, wenn man das rad leicht verschränkt (unten nach links ausweichen) an der zange vorbei bugsiert. meiner meinung nach besser, als den ganzen kram auszubauen. vor allem, weil der radwechsel mit den führungsschienen einhändig und in sekundenschelle über die bühne geht.

gruß

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Beitrag von ruhrborstie » 21. Februar 2005, 19:24

@mini :!:

Habe mir die Sache an meiner RN12 noch nicht angesehen.
Kann der Umbau mit den Originalteilen ohne Probleme erfolgen :?:

MfG
ruhrborstie
...nie meeehr Kette schmiieeeren, nie meeehr, nie meeehr...

mini
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Beitrag von mini » 21. Februar 2005, 20:22

hi ruhrborstie

an der rn 012 müsste sich die sache ähnlich umbauen lassen, ohne teure nachrüstteile wie bremszangen etc .zu kaufen. ob das umdrehen der zange wegen dem unterzug der schwinge möglich ist, muss man ausprobieren. die führunsgschienen aber sind machbar und nützlich. habe letzte woche beim vergleichstest der aktuellen 1000er wiedermal die räder/reifen gewechselt- was für ein affenzirkus. wenn hülsen und kettenspanner durch die gegend kullern, hat der spaß ein loch. könnte man alles serienmässig für ein paar cent mehr so gestalten, dass nix mehr kullert. macht man aber nicht, leider.
hab letztes jahr ein paar spezln zugesehen, die am rheinring in aller hektik neue reifen/räder an der gixxer montiert haben und wegen einer verkanteten distanzbuchse letzendlich das moped vom ständer gepurzelt ist. verkleidung futsch, rasten ab, lack zerschmiergelt. den scheiß hab ich bei meinen mopeds schon vor 20 jahren abgestellt.

gruß mini

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Beitrag von PEB » 21. Februar 2005, 21:21

mini hat geschrieben:hallo zusammen

die einbaulage der bremszange hat keinen oder nur minimalsten einfluss auf das fahr- und bremsverhalten, weil das drehmoment beim bremsen die schwinge exakt gleich beansprucht, egal ob zange oben oder unten.

ich habe die zange zur einfacheren montag umgedreht, weil sich die scheibe leichter in die beläge einfädeln lässt.
...
werner "mini" koch
Hallo Mini,

Danke für die Antwort. Habe gesehen, dass Du den Beitrag in der neuen PS noch fortsetzt. Solche Themen sind doch mal wieder recht interessant. Hat es leider lange nicht in Motorrad-Zeitschriften gegeben. Weiter so!

Gruß PEB

_____________________________________________________________
Und am 13.März ............. macht die Nordschleife wieder auf!!!!!! :lol: :lol: :lol:
Eeeeeeeeeeeeeendlich! Hoffentlich fängt da auch der Frühling an :sonne:

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Beitrag von ruhrborstie » 22. Februar 2005, 16:38

@mini,

na klar - ich bin aber auch ganz schön kurzsichtig! :wink:

An den Unterzug der Schwinge habe ich überhaupt nicht gedacht - mann oh mann - wie blöd :ohschock:
Aber die Sache mit dem Radwechsel wird bestimmt ulkig - normalerweise möchte man(n) so etwas ja meist alleine durchziehen - man(n) möchte ja niemandem zur Last fallen :wink:

Da werde ich bestimmt den einen oder anderen Gedanken in Richtung Japan loswerden..... ::PFURZ::

MfG
ruhrborstie
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Beitrag von Jokefrett » 6. April 2005, 16:40

hm ... also ich hab vor wenigen Tagen erstmalig das Hinterrad meiner R1 (RN01) rausgeholt ... meiner Meinung nach ein Kinderspiel, wirklich!

Nach dem Aufbocken des Hinterrads hab ich mir ein Holzstück genommen, was sich noch so gerade eben unter's Hinterrad schieben ließ ... den Bremssattel von der Trägerplatte gelöst und lose hängen lassen. Nach dem Lösen der Achse und dem Vorschieben der Kettenspanner hab ich die Achse gezogen. Durch das Holzstück fiel das Rad nicht runter. Danach die Trägerplatte der Bremse zwischen Schwingenwange und Rad herausgezogen, das Rad dann nach rechts gesetzt (geht ja jetzt, weil die Trägerplatte der Bremse fort ist) und die Kette vom Kettenrad gelöst, indem ich das Rad nach vorne geschoben hab. Einbau in umgekehrter Reihenfolge ... auch wieder mit Holzstück!

Beim Rausziehen des Rades darauf achten, dass der Bremssattel noch innerhalb des Felgenbetts liegt bzw. an der Bremsleitung hängt ... den Sattel zur Seite drücken, damit er keine Macken in die Felge 'haut'

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