ich habe ein Problem mit meiner RN12, seit 2004 in meinem Besitz.
Da August wieder mal TÜV ansteht, wollte ich sie rechtzeitig aus ihrem "Winterschlaf" erwecken.
Sie steht leider seit Jahren nur noch ungenutzt herum, wenn auch angemeldet.
Bisher hatte ich nie ein wirkliches Problem gehabt.
Habe heute sofort den alten Sprit ablaufen lassen und gegen frischen E5 ersetzt.
Der Motor sprang beim ersten Startversuch direkt an, ging zwar kurz wieder aus aber beim
zweiten Versuch lief der Motor dann direkt und auch hörbar rund.
Bei der darauf folgenden Testfahrt habe ich keine Probleme gehabt, Gasannahme aus dem Stand wie
auch beim Fahren alles völlig rund. Dann kurz auf eine Schnellstraße. Bis 100 auch keine Probleme,
kurz aber dezent, letzter Gang auf 150 beschleunigt.
So wie ich es meine gesehen zu haben, war bei 150 vom einen auf den anderen Moment keine Leistung mehr vorhanden,
obwohl der Motor an blieb, stotterte auch nicht.
Wieder auf 100 zurückfallen lassen, kein Problem. Gasanhame normal.
Noch mal auf 140 beschleunigt, kein Problem.
Dann aber beim Abfahren von der Schnellstraße auf die Ampelanlage der Stadtstraße war der Motor
deutlich am Ruckeln und wollte im unteren Drehzahlbereich, ausgehen. Durch halten von höherer Drehzahl,
bliebt er an. Ich konnte noch durch die Stadt mit 50 nach Hause fahren. Sobald man Drehzahl hatte,
gab es kein Problem, nur etwa unter 3000 Umdrehungen kam wieder das deutliche Rückeln/Verschlucken, schlechte
Gasnahme. Im Leerlauf im Stand wollte sie und ging auch manchmal aus. Anlassen mit mehr Gas war
jedesmal sofort wieder möglich.
Zu Haus angekommen, war es kaum noch möchlich, normal Berg anzufahren. Im unteren normalen Drehzahlbereich,
zum Anfahren, keine Kraft und würgt jedesmal ab.
Da ich bis heute nie Probleme hatte, kenne ich mich auch überhaupt nicht aus, wie man nun selber
vorgehen könnte, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen. Hatte aus dem Comic-Heft erst
mal erfahren, dass man Fehler abfragen kann, wenn man es denn versteht.
Mein Verdacht D1:16 wäre schon der Fehler, aber das ist dann wohl nur die Drosselklappenstellung.
Hatte alles mal durchgeblättert, aber mir ist kein unplausibler anderer Wert aufgefallen.
Unter D62, war ich dann so "schlau" und hab den Eintrag "1" gelöscht, weil ich dachte, D1:16 wäre
dieser eine Fehler gewesen. Nun steht auch bei D61->0 also nichts mehr hinterlegt.
Tank runter, Luftfilter auf, Drosselklappen angeschaut. Die werden beim Einschalten der Zündung
ohne Ruckeln einmal auf und wieder zu gefahren. Arbeiten optisch beim Gasgeben auch sanft und ruckelfrei.
Nach dem der Motor angekühlt war, noch mal probiert, ob Wärme/Hitze mit eine Ursache wäre.
Motor springt sofort an, Leerlauf ist sofort stabil, leicht erhöht, fängt sich aber schnell und geht dann
auf eine normale Drehzahl zurück, aber, kurz darauf hört man bereits, wie die Drehzahl anfängt zu tänzeln,
also nicht hoch runter, sondern, von normal unrythmisch leicht zusammen bricht. Motor bleibt aber stabil an.
Man spürt dann auch am Rahmen deutlich schlagende Impulse vom Motor, wo ich von ausgehe, hier
setzt mindenstens immer mal kurz ein Zylinder aus. Jetzt, noch im kalten Zustand, ist aber eine
Gasannahme sofort und kräftig vorhanden, kein Verschlucken. Nur halt der instabile Leerlauf.
Es gab zu keiner Zeit hörbare Fehlzündungen.
Mit KI-Suche findet man mal wieder viel und wohl auch viele falsche Wege.
Kerzen ?
Zündspule verrostet ?
Einspritzdüsen ...
Vielleicht hat jemand eine Idde








