Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Auch die R1/R6 ist nicht fehlerfrei.

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von HMP-Motorcycle-Parts » 4. Januar 2018, 10:38

Servus,
Ein Foto vom Öl Sieb würde ich gerne sehen, der ist fast sicher dicht.
Mit freundlichem Gruß

www.hmp-motorcycle-parts.de

Helmut Brandl

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Diaveldave » 4. Januar 2018, 13:13

Kannst du mal ein paar Fotos von den kurbelwellenlagern und pleuellager einstellen? Ich denke, dann kann man es evtl. Besser beurteilen. Solche Schäden können auch vom Kolbenbolzen herführen, wie ist denn da das Spiel im Vergleich zu den anderen? Gibt es da evtl. sichtbare Schäden?
Wie sieht der Ölabstreifring aus?

Gruß Dave


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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Runner22 » 4. Januar 2018, 18:14

Erstmal danke für die vielen Antworten :clap: :) Habe heute noch nicht weiter gemacht deswegen kann ich leider noch nichts weiter berichten. An ein Austauschmotor habe ich auch schon gedacht aber da habe ich die sorge,dass dann damit auch etwas ist im ausgebauten Zustand können die leute ja viel erzählen :talk:

Werde morgen mal zu einem Spezialisten für Motoren fahren und fragen ob der Zylinder noch zu retten ist.
Mache es jetzt von den gesamt Kosten für die Reparatur abhängig ob ich den Motor wider aufbaue oder mir ein Austauschmotor besorge.

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Speed Freak » 4. Januar 2018, 20:12

Entweder hat nur der Kolben geklemmt (kann bei so großen und niedrigen Koleben "einfach so" passieren) oder eines der Pleuellager ist festgegangen und hat damit für erhöhte Seitenkräfte (und damit zum verreiben vom Kolben) geführt.
Ein verriebenes Pleuellager ist eindeutig zu erkennen, viel Spiel und die Teile rundum sind blau (heiss gelaufen).

Das tickern kann vom Pleuel oder ggf. auch vom Kolben selber kommen.
Durch den Verreiber hat der mehr Spiel und speziell im OT im Zündtakt hört man dann wenn er die Anlagefläche unter Last von einer Zylinderwand auf die andere wechselt.

Kannst auch schauen ob ein Einlasskanal ungewöhnlich ölig ist => Ventilschaftdichtung.
In dem Fall verbrennt sie auf dem betroffenen Zylinder Öl mit und es gibt massive Ölkohleablagerungen wie man sie bei dir am einen Zylinder sieht. Die Ablagerungen können in weiterer Folge zu einem Kolbenklemmer führen.
Die Ablagerungen können aber auch vom Öl kommen das nach dem Verreiber an den Kolbenringen vorbeigekommen ist.

Sollten Pleuel und Lager einen Defekt aufweisen, insbesondere der KW Hubzapfen... Leg dir die guten Teile wie Getriebe usw. auf Lager und bring den Rest zum Schrott.
Ersatzteile dafür aufzutreiben übersteigt die Kosten für einen Tauschmotor.
Wenn aufzutreiben hol dir einen Motor mit Getriebe oder Kopfschaden => aus 2 mach 1 ;)

Wenn der restliche Kurbeltrieb außer dem Kolben intakt ist, also Pleuel und KW incl. Lager, dann würd ich zu einer gebrauchten Zylinderbank mit Kolben greifen.

Sofern das nicht deine Zylinderbank ist bist du jedenfalls nicht alleine mit dem Schaden. Sowas kauft man aber nicht weil die Kolben fehlen ;)
http://www.ebay.de/itm/YAMAHA-RN22-YZF- ... 1033630820

Sowas kauft man, fragt aber vorher ob die Kolben wieder dem richtigen Zylinder zuzuordnen sind (und dann heißt es vertrauen, dass der Verkäufer sie nicht im Nachhinein beschriftet damit du glücklich bist):
http://www.ebay.de/itm/Yamaha-YZF-R1-RN ... SwtRBZttks

Kolben mit Ringen machst du nur etwas sauber, nicht schleifen/kratzen!
Dann ölst du die ein und steckst sie wieder dahin wo sie ihr bisheriges Leben verbracht haben.
Wenn sie in eine andere Bohrung kommen kannst du mit erhöhtem Ölverbrauch und geringfügig weniger Leistung rechnen, funktionieren wirds trotzdem.
Kolbenbolzen nimmst du die von den alten Kolben, die sind zusammen mit dem Pleuel eigelaufen.
Kolbenbolzenclips neu geben wenn sie ausgebaut wurden - und nicht vergessen sie zu verbauen :-D (frag nicht warum ich den Tipp gebe...)

Weiterverwenden der alten Zylinderbank ist generell denkbar, aber finanziell uninteressant.
2-Takt Fahrer wissen, je hässlicher es an der Zylinderwand aussieht desto eher kann man ohne aufs nächste Übermaß zu gehen weiterfahren.
Die hässlichen Spuren sind nur Aluschmierspuren vom Kolben.
In Graugusszylindern bzw. Stahl Laufbuchsen kann man das Alu mit Ätznatron auflösen (greift den Stahl nicht an)
Was die Beschichtung von modernen Zylindern dazu sagt weiß ich nicht, vermutlich nimmt aber auch das Alu Grundmaterial unter der dünnen Beschichtung schaden wenn der Kolben klemmt und damit ist der Zylinder nicht mehr Maßhaltig.
http://oldtimer.rd350lc.de/kolbenfresser.php
Sollte der Zylinder vom Alu befreit und vermessen OK sein könntest du einen neuen Kolben mit Ringen einbauen.
Such nach den Preisen für einen Originalkolben mit Ringen, dann klick auf den Ebay Link, vergleich die Preise und schmeiß die Zylinderbank zum Schrott.
Polradabzieher für RN01-09 benötigt?
Hier gibts mehr Infos: http://forum.r1club.com/viewtopic.php?f=13&t=50131

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Runner22 » 5. Januar 2018, 12:18

So ich habe heute weiter geschraubt, an dem Öl Sieb war ein wenig Schmutz aber nicht das es verstopfen würde denke ich.
Jetzt komme ich nicht weiter habe unten die Ölwanne ausgebaut die 37 Schrauben oder auch mehr rausgedreht aber bekomme den oberen vom unteren Teil nicht getrennt es hängt an der Polrad Seite ist hinter dem Polrad noch eine schraube versteckt ?

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Diaveldave » 5. Januar 2018, 13:55

Speed Freak hat geschrieben:Entweder hat nur der Kolben geklemmt (kann bei so großen und niedrigen Koleben "einfach so" passieren) oder eines der Pleuellager ist festgegangen und hat damit für erhöhte Seitenkräfte (und damit zum verreiben vom Kolben) geführt.
Ein verriebenes Pleuellager ist eindeutig zu erkennen, viel Spiel und die Teile rundum sind blau (heiss gelaufen).

Das tickern kann vom Pleuel oder ggf. auch vom Kolben selber kommen.
Durch den Verreiber hat der mehr Spiel und speziell im OT im Zündtakt hört man dann wenn er die Anlagefläche unter Last von einer Zylinderwand auf die andere wechselt.

Kannst auch schauen ob ein Einlasskanal ungewöhnlich ölig ist => Ventilschaftdichtung.
In dem Fall verbrennt sie auf dem betroffenen Zylinder Öl mit und es gibt massive Ölkohleablagerungen wie man sie bei dir am einen Zylinder sieht. Die Ablagerungen können in weiterer Folge zu einem Kolbenklemmer führen.
Die Ablagerungen können aber auch vom Öl kommen das nach dem Verreiber an den Kolbenringen vorbeigekommen ist.

Sollten Pleuel und Lager einen Defekt aufweisen, insbesondere der KW Hubzapfen... Leg dir die guten Teile wie Getriebe usw. auf Lager und bring den Rest zum Schrott.
Ersatzteile dafür aufzutreiben übersteigt die Kosten für einen Tauschmotor.
Wenn aufzutreiben hol dir einen Motor mit Getriebe oder Kopfschaden => aus 2 mach 1 ;)

Wenn der restliche Kurbeltrieb außer dem Kolben intakt ist, also Pleuel und KW incl. Lager, dann würd ich zu einer gebrauchten Zylinderbank mit Kolben greifen.

Sofern das nicht deine Zylinderbank ist bist du jedenfalls nicht alleine mit dem Schaden. Sowas kauft man aber nicht weil die Kolben fehlen ;)
http://www.ebay.de/itm/YAMAHA-RN22-YZF- ... 1033630820

Sowas kauft man, fragt aber vorher ob die Kolben wieder dem richtigen Zylinder zuzuordnen sind (und dann heißt es vertrauen, dass der Verkäufer sie nicht im Nachhinein beschriftet damit du glücklich bist):
http://www.ebay.de/itm/Yamaha-YZF-R1-RN ... SwtRBZttks

Kolben mit Ringen machst du nur etwas sauber, nicht schleifen/kratzen!
Dann ölst du die ein und steckst sie wieder dahin wo sie ihr bisheriges Leben verbracht haben.
Wenn sie in eine andere Bohrung kommen kannst du mit erhöhtem Ölverbrauch und geringfügig weniger Leistung rechnen, funktionieren wirds trotzdem.
Kolbenbolzen nimmst du die von den alten Kolben, die sind zusammen mit dem Pleuel eigelaufen.
Kolbenbolzenclips neu geben wenn sie ausgebaut wurden - und nicht vergessen sie zu verbauen :-D (frag nicht warum ich den Tipp gebe...)

Weiterverwenden der alten Zylinderbank ist generell denkbar, aber finanziell uninteressant.
2-Takt Fahrer wissen, je hässlicher es an der Zylinderwand aussieht desto eher kann man ohne aufs nächste Übermaß zu gehen weiterfahren.
Die hässlichen Spuren sind nur Aluschmierspuren vom Kolben.
In Graugusszylindern bzw. Stahl Laufbuchsen kann man das Alu mit Ätznatron auflösen (greift den Stahl nicht an)
Was die Beschichtung von modernen Zylindern dazu sagt weiß ich nicht, vermutlich nimmt aber auch das Alu Grundmaterial unter der dünnen Beschichtung schaden wenn der Kolben klemmt und damit ist der Zylinder nicht mehr Maßhaltig.
http://oldtimer.rd350lc.de/kolbenfresser.php
Sollte der Zylinder vom Alu befreit und vermessen OK sein könntest du einen neuen Kolben mit Ringen einbauen.
Such nach den Preisen für einen Originalkolben mit Ringen, dann klick auf den Ebay Link, vergleich die Preise und schmeiß die Zylinderbank zum Schrott.
Respekt, Top Antwort, sehr detailliert....!
Gruß
Dave

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von HMP-Motorcycle-Parts » 5. Januar 2018, 14:26

Das polrad und die der Stator muss ab.
Mit freundlichem Gruß

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Runner22 » 5. Januar 2018, 18:44

HMP-Motorcycle-Parts hat geschrieben:Das polrad und die der Stator muss ab.
Okay danke, dafür habe ich leider kein Werkzeug :sweat:
Werde das erstmal bestellen und weiter über ein neuen Motor nachdenken habe ja noch ein wenig Zeit bis die Saison beginnt.

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von matthiash » 6. Januar 2018, 08:26

Dann ölst du die ein und steckst sie wieder dahin wo sie ihr bisheriges Leben verbracht haben.
Wenn sie in eine andere Bohrung kommen kannst du mit erhöhtem Ölverbrauch und geringfügig weniger Leistung rechnen, funktionieren wirds trotzdem
und selbst dafür gibt es Meßwerkzeuge. Man misst die Bohrungen, man misst die Kolben, und rechnet anhand der Daten das Laufspiel aus.
Dazu noch ein Satz neue Ringe.

Deinen Motor kann man sicherlich wieder richten, ist halt eine Frage des Geldes, was du investieren willst.
Eine gute Zylinderbank mit Kolben gibt es sicherlich, für die 22er gibts auch Kurbelwellen gebraucht zu kaufen, die in Ordnung sind.
ein paar Neuteile wie dichtungen und Lagerschalen, den Rest muss man sehen.

Wobei der Kolbenklemmer auch von einem zu mageren Gemisch kommen kann, wenn der Ansauggummi undicht ist z.b. oder klopfende Verbrennung.

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Speed Freak » 6. Januar 2018, 10:26

Ich kenn die Messwerkzeuge, liegen in meiner Garage.

Aber ein neuer Kolbenring in eine alte Bohrung stecken wird nie so wie beides zusammen im Neuzustand einzufahren.
Die Bohrung ist in dem Zustand schon zu glatt um die Kolbenringe richtig zu "bearbeiten".
Ich red hier aber von Leistungseinbußen die der normale Fahrer nicht merkt.
Spürbar ist allenfalls der leicht erhöhte Ölverbrauch und der wird nicht besorgniserregend hoch sein.

Dazu kommt aber noch, dass 4 Sätze Kolbenringe schon mit 184€ fast den Preis einer guten Bank übersteigen.
Also warum, wenn man ein ähnlich gutes Resultat für 0€ haben kann?

Bei der KW sieht es ähnlich aus.
Wenn die in ein anderes Kurbelgehäuse kommt sind NEUE Lagerschalen unabwendbar.
KW und Gehäuse werden nach der Produktion vermessen und bekommen einen Code aufgedruckt - jedes Bauteil ist unterschiedlich.
Es muss dann anhand der 2 Codes der Lagerstelle die richtige Lagergröße errechnet werden (und dann hofft man, dass es passt wenn man nicht messen kann).
Daher kann man die alten Lagerschalen auch wenn sie noch gut sind nicht mitnehmen, zu 80% braucht die Lagerstelle eine andere Lagergröße als vorher.
Kosten Hauptlagerschalen: 236€

Ist man dann auch noch so schlau, dass man die KW ohne Pleuel kauft beginnt hier das gleiche Spiel.
Kosten für Pleuellagerschalen: 187€


Nötige Neuteile: 607€
+ Kosten für die KW (~200€)
+ Kosten für die Zylinderbank (~250€)

Macht 1057€
Da beginnt dann schon der Bereich wo ich grübeln würde ob ein Motor mit Kopf/Getriebeschaden wohl nicht doch interessant wird.
Dort sind alle Bauteile ab Werk miteinander eingelaufen, würde ich bei den Kolbenringen immer bevorzugen.

Bei den Gleitlagern ist das Ansichtssache, da die wohl bei gewissen R1en grenzwertig ausgelegt sind (schmaleres, kleineres Lager = weniger Reibungsverlust = mehr Leistung aber weniger belastbar) kann man schon argumentieren, dass es sowieso Sinn hat die zu tauschen.
Meiner Meinung können die aber drinnen bleiben sofern sie keinen ungewöhnlichen Verschleiß aufweisen und das Lagerspiel noch passt.
Lagerspiel lässt sich einfach und günstig messen => Google: Plastigauge


Naja, es hilft alles nichts. Man muss schauen was kaputt ist, dann etwas rechnen und abwägen was man am Schluss haben will und erst dann kann man entscheiden.
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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von matthiash » 6. Januar 2018, 18:00

ich meinte ja nicht die defekte Bank, sondern wenn man sich ne gebrauchte holt, wo die kolben dann nicht beschriftet sind.
das kann man problemlos ausmessen

und ich muss ja auch nicht unbedingt bei einem hiesigen Händler kaufen

https://www.partzilla.com/product/yamah ... 2433dffede

Kolbenringset 26,45 dollar

https://www.ebay.co.uk/itm/09-14-YAMAHA ... SwH-daOYkb

170 dollar für Zylinderbank mit kolben

alles eine Frage der Blickweise und das Umfeldes, wo man sucht. Zeit ist ja genügend vorhanden.

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Renekr82 » 6. Januar 2018, 20:06

ich denke ich habe noch irgendwo im Keller eine Kurbelwelle für die rn22 ... wenn ich schauen soll kurze Nachricht an mich. Gruß

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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Speed Freak » 6. Januar 2018, 23:47

Bei den Summen sollte man dann Versand, Zoll und MWSt. nicht vergessen, da blutet man ordentlich aus Amerika.
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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Diaveldave » 7. Januar 2018, 10:22

So wie ich das Hohnbild und die defekte Zylinderbohrung gesehen habe auf den Bildern, wird nichts anderes übrig bleiben als ein neues Kurbelgehäuse, denn die Marken an der Zylinderwand sind sicherlich nicht durch Hohnen weg zu bekommen. Das heißt ich muss auf Übermaß bohren, was Geld kostet. Dann brauch ich noch passende Kolben hierfür, weiß allerdings nicht ob es die für für den Motor gibt.
Ich würde also auch zu einem kompletten Rumpfmotor, ohne Kopf raten, alles andere ist zu aufwendig und teuer meiner Meinung nach.
Wie gesagt, bei dem Bild vom Zylinder und beim reinzoomen auf dem Bild, erkenne ich kein gescheites Hohnbild mehr, was außerdem den Ölverbrauch und Kompressionsverluste mit sich bringt...

Gruß Dave


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Re: Yamaha RN22 Pleullagerschaden ?!

Beitrag von Speed Freak » 7. Januar 2018, 10:31

RN22 hat eine extra Zylinderbank nicht wie RN01-09 als Teil vom Kurbelgehäuse, da braucht man nicht den ganzen Block.
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