Probleme beim Ausbau des Rotor - RN 09

Auch die R1/R6 ist nicht fehlerfrei.

Moderator: Forumsteam

Benutzeravatar
FxWorker
Rookie
Rookie
Beiträge: 10
Registriert: 6. Mai 2020, 20:30
Meine R1: R1 - RN04, BJ: 2002
Extras: xx
Wohnort: Erding
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Probleme beim Ausbau des Rotor - RN 09

Beitrag von FxWorker »

Lutze hat geschrieben: 30. Juli 2020, 08:55
FxWorker hat geschrieben: 30. Juli 2020, 00:37Hab heute mal den Widerstand an der Zündspule gemessen und in der Reparaturanleitung steht, dass die Messung im trockenen (kalten?) Zustand zwar richtige Werte anzeigen kann, bei Wärme/Hitze jedoch Fehlfunktionen haben kann. Und so sieht es auch aus.
Lt. Rep.Anl. darf der Widerstand 248-372 Ohm haben. Nach ca. 10 Minuten im Leerlauf laufen lassen, messe ich ca. 399 Ohm. Und da lässt sich die Maschine auch nicht mehr starten.
Bis die kalt ist und ich ca. 320 Ohm messe.
Du ziehst die falschen Schlußfolgerungen. Es wird ein Widerstandswert für die kalte Spule angegeben. In der Regel für 20°C. Widerstände ändern sich aber temperaturabhängig.
Deshalb ist der von dir gemessene Wert bei warmen Motor kein Zeichen für einen defekt sondern der ganz normale Anstieg des Widerstandswertes von Kupfer bei der entsprechenden Temperatur.
Hast du das eigentlich an einer oder an allen Spulen gemessen?

FxWorker:
So stand es in der Reparaturanleitung drin - auch daß die Spule, auch wenn die richtige Werte anzeigt, bei Wärme die Defekte haben kann.
An allen Spulen? hmmm... wo müsste ich sonst noch messen?
Widerstand habe ich nur an dem zweipoligen Stecker der Zündspulte gemessen (in diesem Kontext).

Ps. Natürlich kann die Spule trotzdem Fehlfunktionen auf Grund von Erwärmung haben.
OLDMEN hat geschrieben: 27. Juli 2020, 20:59 Dreht denn der Anlasser beim Startvorgang und voller Batterie schwer ?
Die Frage vom Oldman hast du noch nicht beantwortet.
Es wäre doch zuerst mal zu prüfen was macht die Batterie wenn das Fahrzeug warm ist und nicht mehr anspringt? Dazu messen zur Not mit einem Multimeter.
Leider sind die digitalen Meßgeräte meist etwas träge aber es sollte trotzdem erkennbar sein. Besser wäre natürlich ein Oszyloskop.

FxWorker:
Batteriewerte sind in Ordnung (Volt-technisch).
Der Anlasser scheint schon normal anzudrehen (scheinbar ohne übermäßige Last), bei kaltem Motor.
Bei warmen Motor, ebenso, jedoch geht dann die Batterie nach 4-6 Versuchen (je Startversuch ca. 5-10 Sekunden) in die Knie und muss wieder aufgeladen werden.

Ein weiterer Test wäre dann die Starthilfe mit einem Pkw, springt sie dann an kannst du deinen Verdacht Zündspulen schon mal abhaken.
FxWorker:
Mit Starthilfe startet die Maschine auch kaum, wenn die mal warm ist. Mit kräftig anschieben schon bissschen eher, aber auch schwer.

@Oldman, Exup-Seilzüge bewegen sich meines Erachtens, bin mir aber jetzt nicht 100% sicher. Prüfe ich nochmals nach.
Anlasser und Anschlüsse werden nicht heiß, nö.

Der Anlasser sollte bei diesen Test sauber und zügig drehen und die Spannung möglichst nicht unter 10 Volt absinken. Da drunter steigt oft dann die Elektronik aus und der Motor springt natürlich nicht an.
FxWorker:
Bei warmer Maschine, solange die Batterie noch nicht in die Knie gegangen ist, bleibt die Spannung noch einige Startversuche lang über 13,x Volt - bis die halt irgendwann den Saft fast gänzlich abgegeben hat.

Mein Ansatz wäre jetzt tatsächlich:
1. Zündspule wechseln (kostet nicht die Welt).
2. Anlasser ausbauen und mal zerlegen & anschauen, ggf. testweise mal austauschen und probieren.

Ansonsten würde mir jetzt nicht mehr viel einfallen.

Entschuldigt nochmals die späte Rückmeldung bitte und ein dickes Dankeschön für eure Hilfe. :x
Benutzeravatar
FxWorker
Rookie
Rookie
Beiträge: 10
Registriert: 6. Mai 2020, 20:30
Meine R1: R1 - RN04, BJ: 2002
Extras: xx
Wohnort: Erding
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Probleme beim Ausbau des Rotor - RN 09

Beitrag von FxWorker »

Hallo zusammen,

kam jetzt endlich mal dazu, bisschen weiter zu machen. Arbeit, Family, Wetter und Sonstiges hatten mich recht aufgehalten.
Die Zündspulte zu wechseln hab ich bisher nicht geschafft (verplant mich beim Kollegen hier zu melden um mir diese zu besorgen - kommt gleich als nächstes).

Dafür hatte ich vorgestern mal den Anlasser ausgebaut. Sieht bis auch den "Verschleiss" (Fotos siehe unten) ok aus, oder doch nicht? Was meint ihr?
Problem jetzt: Ich hatte den Anlasser ausgebaut, gereinigt, die Spulen hinsichtlich Widerstand vermessen, das sollte passen, und dann gestern alles zusammengebaut, und den Anlasser eingebaut.
ALLERDINGS ist es jetzt so, daß wenn ich die Maschine starten will, dreht der Anlasser (und auch ich bald) einfach durch, der Motor jedoch nicht :???:
Der Anlasser sitzt richtig und auch die Zahnräder sehen nicht beschädigt aus. Was ist da los? :???:
Kennt das jemand oder hat hier einen Tipp?
Ich probiere es heute Abend nochmals aus, es einzubauen, sofern ihr eine Idee habt.

:(( :(( :((

Danke euch und LG

PS: Hier die Fotos vom Anlasser:
2681
2682
2683
2684
2685
Zuletzt geändert von FxWorker am 11. August 2020, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
helle001
*Dauerbrenner*
*Dauerbrenner*
Beiträge: 2363
Registriert: 16. Mai 2009, 08:54
Meine R1: RN 04, BJ: 2000
Extras: Rahmen original
Wohnort: Mallersdorf
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 35 Mal

Re: Probleme beim Ausbau des Rotor - RN 09

Beitrag von helle001 »

Der Anlasser läuft falsch rum würde ich mal raten
Grüsse aus Niederbayern

Helmut

www.hmp-motorcycle-parts.de
Motorrad Service und Tuning
Amerschläger P4 Motoren Prüfstand von 10-250KW
Antworten

Zurück zu „Probleme an der R1/R6“