TÜV Problem mit Eigenbau

unangenehm, aber leider nötig

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TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von Performancekiller » 14. Mai 2016, 00:08

Moin zusammen,
Hab eine R1 RN04 als Eigenbau, und da der Hersteller im Brief nicht Yamaha ist, bekomme ich jetzt keine HU, da ich die Metzeler Reifen gegen Bridgestone Battlax getauscht habe, weil die Metzeler runter waren.
Es reicht normal ja eine Freigabe des Reifen Herstellers, aber der Prüfer akzeptiert die nicht, da ich einen Eigenbau eingetragen habe, und die Freigabe nur für Yamaha gilt.
Das Motorrad ist komplett identisch mit der R1, und es sieht genau so aus, wie die Rn04 , da alle Teile original von Yamaha und diesem Modell sind.
Der TÜV kann deshalb nicht gemacht werden, da die Reifen als teure extra abnahmen eingetragen werden müssen, und der Prüfer, der das könnte war nicht da.
Könnt echt kotzen (sorry).
Was kann ich machen, um trotzdem ohne die teure Einzelabnahme TÜV zu bekommen?
Bin echt ratlos, und für neue Reifen hab ich gerade keine kohle.
https://picload.org/image/rgowgrpw/img_ ... 171317.jpg
https://picload.org/view/rgowgrlc/20160 ... 1.jpg.html
Es genügt nicht,keinen Plan zu haben.
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von SLIDER-S » 14. Mai 2016, 04:14

Eine verständigen Prüfer suchen oder den ollen Metzeler wieder montieren :oops:
So wie mit den Reifen ist es mit jedem Teil welches Du montieren willst und eine Zulassung braucht.
Die Gutachten/ABE sind für eine YAM und nicht für eine "Reimann", mit diesem Hintergrund ist das Moped
viel weniger Wert wie eine echte YAM, ich hoffe du hast nicht so viel dafür bezahlt :?:
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von Optikman » 15. Mai 2016, 09:17

Dem muss ich mich leider anschließen. Da sehe ich auch keine andere Möglichkeit, als einen aktuelleren Reifen über die Einzelabnahme eintragen zu lassen. In diesem Falle würde ich einen aktuellen Reifen nehmen (z.B. Bridgestone S21), damit du in 2 oder 3 Jahren nicht wieder nen neuen Reifen eintragen lassen musst.

MfG

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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von fellfighter » 15. Mai 2016, 17:41

ich versteh grundsätzlich erst mal nicht, wenn alles an der maschine dem original entspricht, warum sie auf "eigenbau" typisiert wurde ?!

ansonsten such dir nen anderen prüfer
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von SLIDER-S » 15. Mai 2016, 17:55

Das wird die gleiche Gründe wie bei den "Trötschel" Rahmen haben :cry:
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=tr% ... l+motorrad
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von Performancekiller » 1. Juni 2016, 02:07

fellfighter hat geschrieben:ich versteh grundsätzlich erst mal nicht, wenn alles an der maschine dem original entspricht, warum sie auf "eigenbau" typisiert wurde ?!

ansonsten such dir nen anderen prüfer
Die Firma Reimann hat die R1 hergestellt,und somit wohl auch einen "Blanko-Rahmen" benutzt,in den vom Tüv die FZ. Ident eingeschlagen wurde,somit gilt nach deutscher Bürokratie die R1 als Eigenbau.
Aus Zufall haben wir raus gefunden, dass das Quad meiner Schwester auch den Hersteller "Reimann" eingetragen hat,und nicht Yamaha.
Haben anscheinend viele Fahrzeuge gebaut.
Im letzten Tüv-Bericht steht zwar "Reimann" als Hersteller drin, aber daneben Yamaha R1 (RN04).
Man sagte mir, dass sie für die Vorgaben die R1 RN04 nehmen,da ja im Brief vermerkt ist, dass dieses Fahrzeug aus Teilen der RN04 gefertigt ist.
Weil der Brief ausgenullt ist,und sonst weder eine AU,noch Tüv gemacht werden kann,läuft das so.
Jetzt frage ich mich aber, warum meine Reifenfreigabe für das Model nicht akzeptiert wird? Komm mir etwas verars..t vor.
Bin leider noch nicht dazu gekommen einen anderen Prüfer aufzusuchen, aber das wird die Tage passieren.
Hoffe echt das es im Ermessen des Prüfers liegt, und man mir nicht nur eine Einzelabnahme aufdrängen will.
Kann doch echt nicht so ein Problem sein...
:???:
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von matthiash » 1. Juni 2016, 12:23

Wenn du günstig an nen Guten rn04 Rahmen kommst, würde ich alles auf den originalen Rahmen umbauen
Oder bei der Firma reimann anfragen, sofern es die noch gibt

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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von fellfighter » 4. Juni 2016, 22:56

ggf tüv bzw dekra anrufen,
einer von beiden muss ja bei der abnahme des "reimann fahrzeuges" beteiligt gewesen sein
die haben dann auch unterlagen darüber....

und wenn es nur noch an der reifen felgen kombination liegt.
die hersteller schicken dir unbedenklichkeitsbescheinigungen zu (auf nachfrage,aber kostenlos),
dass der reifen xy mit der dimension soundso für felgen von hier bis dort zugelassen werden kann
bsp:

190/50 ZR 17 (73W) Pilot Power TL
Norm - Betriebsmaße
Breite: 203 mm
Durchmesser: 636 mm
Fliehkrafthalbmesser: 321 mm
Abrollumfang: 1878 mm +/- 2%
Tragfähigkeit bei 2,9 bar und 270 km/h: 272 kg
effektive Maße auf Normfelge
Breite: 196 mm
Durchmesser: 629 mm
Felgen
montierbar von - bis: 5.50 – 6.25"
Normfelge: 6.00"

wird dann quasi ne einzelabnahme, die du bestehen solltest
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Re: TÜV Problem mit Eigenbau

Beitrag von Optikman » 5. Juni 2016, 10:20

matthiash hat geschrieben:Wenn du günstig an nen Guten rn04 Rahmen kommst, würde ich alles auf den originalen Rahmen umbauen
Oder bei der Firma reimann anfragen, sofern es die noch gibt
Das geht strenggenommen leider auch nicht so einfach.

1. benötigst du vom Rahmen die Papiere
2. muss der Motorumbau in die Papiere eingetragen werden
3. evtl. schon vorgenommene Eintragungen beim alten Reimann-Umbau müssen in die neuen Papiere neu eingetragen werden

Ergo: sehr hohe Kosten.

MfG

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