Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

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Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von PEB »

Das war mal wieder ein rabenschwarzes Jahr für die TT auf der Isle of Man.
MOTORRAD macht jetzt eine Umfrage dazu, ob das so bleiben soll oder nicht. (https://www.motorradonline.de/szene-mot ... tro-inline )
Abgesehen davon, dass die Redaktion ja gar nichts ändern kann, weil sie kein Mitspracherecht hat, ist das natürlich schon eine interessante Frage.
Passt so eine Veranstaltung überhaupt noch in die heutige Zeit?
In der MotoGP und der WSBK werden die Sicherheitsmassnahmen für die Fahrer immer höher geschraubt.
Bei diesen Strassenrennen nehmen sowohl Veranstalter, als auch die Fahrer das Risiko weiter in Kauf, dass es dabei Tote gibt. Gehört anscheinend zum Nervenkitzel-Konzept dazu.
Ich bin mir nicht so sicher, ob so etwas weiter bestehen soll.
Dann könnten wir auch Wettkämpfe machen wie: "Wer schafft es durch den Krokodilteich zu schwimmen ohne gefressen zu werden?"
Das würde (wahrscheinlich) keiner von uns befürworten.
Aber so ein Rennen wie die TT hat eine immense Tradition... wie seht ihr das?
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von Racecore »

Hab mit gevotet. -> Jeder, der da mitfährt, nimmt freiwillig teil.

Ich bin der Meinung, dass erwachsene Menschen selber entscheiden dürfen, was sie machen wollen.
Es gibt so viele Dinge, die tödlich enden können (Ich nenne bewusst kein Beispiel).
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von PEB »

Danke Dir. :-)
Nur um sicher zu gehen, dass ich nicht falsch verstanden werde:
Ich verurteile das nicht, ich heiße es aber auch nicht gut.
Jede Meinung ist in Teilen gerechtfertigt. Und mich interessiert einfach euer Meinungsbild dazu.
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von Niggow »

Schön ist das nicht, aber die Teilnehmer wissen ja auf was sie sich einlassen.

Wer dort mitfährt muss halt damit rechnen das er im WorstCase nicht mehr nach Hause kommt und das wissen die auch.

Wenn sie damit leben können sollen sie fahren....

Anders wiederum sehe ich die Sache was die Zuschauer angeht, das finde ich grenzwertig und dort besteht definitiv Handlungsbedarf um die vor sich selber und gestürzten Piloten zu schützen.
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von kiem7 »

Niggow hat geschrieben: 16. Juni 2022, 11:27 Schön ist das nicht, aber die Teilnehmer wissen ja auf was sie sich einlassen.

Wer dort mitfährt muss halt damit rechnen das er im WorstCase nicht mehr nach Hause kommt und das wissen die auch.

Wenn sie damit leben können sollen sie fahren....

Anders wiederum sehe ich die Sache was die Zuschauer angeht, das finde ich grenzwertig und dort besteht definitiv Handlungsbedarf um die vor sich selber und gestürzten Piloten zu schützen.
.....damit müssen wir alle rechnen.
Die Frage ist, wo fängt man an und wo hört man auf ?
Es gibt auch genug Leute die meinen das wir auch nicht unbedingt unser Leben im Straßenverkehr riskieren sollten um in der Freizeit ein wenig Spaß auf dem Bock zu haben.
Auf der Rennstrecke passieren ( im Hobbybereich ) auch genug schwere Unfälle, auch hier wissen wir worauf wir uns einlassen und es gibt diese Veranstaltungen zum Glück noch.
Ich finde es unheimlich schwierig und denke es ist jedem selbst überlassen welches Risiko er geht.

Sehr traurig und für die Hinterbliebenen mit Sicherheit ganz schwer zu verstehen......
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von Der kleine Bitu »

Also ich verfolge die TT schon sehr lange. Auch der Macau GP oder das North West 200 verfolge ich regelmäßig.

Roadracing ist generell eine ganz andere Liga als Kringelrennen.
Finde das Racecore das aber gut beschrieben hat. Die Jungs machen das aus freien Stücken um den absoluten Kick zu erleben. Anhand der Dunlop-Historie kann man ja gut nachvollziehen wie extrem diese Persönlichkeiten sind. Da sterben Familienmitglieder nach und nach und die letzten fahren einfach weiter als wäre nichts gewesen.
Da muss man schon ordentlich was an der Murmel haben, aber der Reiz scheint wohl höher zu sein als der gesunde Menschenverstand (oder Selbsterhaltungstrieb).

Es ist mehr als extrem, jeder der dort fährt kennt die Gefahren.
Bin der Meinung das jeder selbst wissen muss ob er für den Kick die Konsequenzen in Kauf nehmen will. Das Rennen zu verbieten finde ich falsch.
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von Der kleine Bitu »

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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von Markus Pfeil »

...wie viele Herzinfarkte gibt es beim Iron Man oder beim NewYorkMarathon? Richtig, es sind teilweise genau so viele oder mehr.
Es ist zur Zeit eine massive Gegenbewegung der Politik gegen Motorradfahrer am gehen. Strassensperrungen, Ultrakontrolllen, extreme Geschwindigkeitsbegrenzungen nur für Motorräder und vieles mehr machen uns das Leben schwer.
Solche öffentl. Diskussionen über einzelne Motorsportveranstaltungen schüren dieses Feuer noch ordentlich an und spielen unseren Gegnern noch in die Hände.
Eine TT zu fahren ist eine individuelle Entscheidung und verdient meiner Meinung nach absoluten Respekt.
Die TT ist die Olymp des Streetracing, wer das nicht fühlt oder lebt, kann das nicht verstehen.
Ich hoffe, dieses spannende und aufregende Rennen bleibt uns noch viele Jahre unangetastet erhalten.
Sorry, meine Meinung
LG Markus
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OLDMEN (16. Juni 2022, 20:25)
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Re: Isle of Man 2022 => 5 Rennfahrer tödlich verunglückt

Beitrag von PEB »

Wieso "sorry"? Du brauchst dich nicht für deine Meinung zu entschuldigen.
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