Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von wurde gelöscht »

Schöne seite! :clap:

Wollte zum känguru-leder noch sagen ... zwar gewichtsvorteil, dafür teurer in der anschaffung und beim sturz schneller durch als von der einheimischen kuh. :twisted:
Zuletzt geändert von wurde gelöscht am 19. September 2010, 15:46, insgesamt 2-mal geändert.

gregor1
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von gregor1 »

känguruhleder hat trotz geringerer materialstärke eine höhere abriebfestigkeit und reißfestigkeit als rindleder vergleichbarer qualität.
grüße gregor
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von wurde gelöscht »

Ich habe es zumindest von einem händler für lederbekleidung gehört ... im netz ist eher die aussage von gregor1 zu finden.

Habe aber noch folgendes unter www.lederzentrum.de/wiki/index.php/K%C3%A4nguruleder gefunden:

"Känguruleder gelten als sehr reißfest und können bei gleicher Stabilität dünner und leichter als Rindsleder verarbeitet werden. Ihre durchschnittliche Dicke beträgt 1 Millimeter; gegenüber Rindsleder von einer Dicke zwischen 1,2 mm bis 1,4 mm sind sie allerdings fast doppelt so zugfest, nehmen nur halb so viel Wasser auf und sind 50 Prozent weiterreißfester. Diese Eigenschaften bestehen aufgrund einer sehr starken Hautfaservernetzung. Mit 20% seiner Originalstärke soll Rindsleder gerade noch 1% bis 4% seiner ursprünglichen Zugfestigkeit besitzen, Känguruleder dagegen immer noch 30% bis 60%.

Die Angaben dieser höheren Stabilität werden häufig aufgeführt. Wissenschaftliche Tests, die diese Werte bestätigen, sind uns nicht bekannt."

Am ende wird es wahrscheinlich eine glaubens- oder geldfrage sein ... bzw. probieren geht über studieren. ;-)

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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von RRudi »

Ich hab's probiert, die Hü Hüpf- Kombi hält 10 Stürze :lol:

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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von OLDMEN »

Hier muß ich RRudi vollkommen zustimmen, hab`s selbst ausprobiert :D ( aber nur einmal) :razz:
Nur die beste Schutzausrüstung ist für uns gut genug, auch wenn`s etwas teuerer ist.
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von Benny87 »

moin,

hab mir gerade alles durchgelesen. bin begeistert.
fahr seit einigen jashren supersportler, und werde jetzt endlich zu meiner neuen r1 kommen...
war immer am überlegen ob ich mal den kringel besuche oder nicht und bisher, immer irgendwie abgeschlagen. nach diesem beitrag bin ich mir sicher, wenn meine neue maschine eingefahren ist und ich mich wohl genug drauf fühle diese dann auchmal in der schönsten einbahnstrasse zu testen...

sehr guter beitrag...ein kurzer einblick ins rennstrecken leben....
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von kronprinz »

klasse geschrieben.
beantwortet viele fragen die ein Anfänger über den Eintieg im Rennsport hat. :ymapplause:

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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von Yamaha_R1_RN09 »

Servus,

auch wenns spät ist - super Text. Hat auch viele meiner Fragen beantwortet und der Ablauf wird einem grad schon sehr deutlich!

Frage hab ich noch - wollte keinen eigenen Thread dazu aufmachen.

Würde auf dem Hockenheimring GP gerne fahren. Gerne noch diese Saison und fürs erste Mal dann ein Instruktorentraining. Habe gesehen, dass es dort ein DB-Limit in Höhe von 102 gibt.

Frage an die Rennfahrer: Macht ihr eure DB-Killer raus weil man es quasi darf oder ist es sogar dämlich den raus zu machen - nicht wegen der Lautstärke sondern eher wegen der Leistung?!

Ich find den Hurric an der RN09 schon laut genug mit DB-Killer und wüsste nicht was mir das Entfernen bringen würde.


Abgesehen davon habe ich ja auch gelesen, dass es für Anfänger sinniger ist mit kleineren Maschinen zu starten. Würde dann meine CBR 600 F PC31 nehmen. Denke mal damit sollte ich gut bedient sein für einen ersten Turn!
Sind denn "ältere" Maschinen nicht empfehlenswert, da die Technik ja mit der Zeit auch immer besser wurde?
Die CBR ist BJ 97.

Danke vorab und LG

PS: Hoffe ich nerve nicht langsam mit dem Thema aber Doug hat Recht. Bin infiziert :smile:
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von RRudi »

Die db-Eater kosten halt meistens Leistung, also wenn man darf immer ohne :!

Ausserdem sind halt viele Rennmopeds auf offene Tüten abgestimmt.

und warum sollten ältere Maschinen besser geeignet sein, wenn die Technik immer besser wird , merkwürdige Logik :???: :???:
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von Yamaha_R1_RN09 »

RRudi hat geschrieben:Die db-Eater kosten halt meistens Leistung, also wenn man darf immer ohne :!

Ausserdem sind halt viele Rennmopeds auf offene Tüten abgestimmt.
Ah okay danke :)
RRudi hat geschrieben:und warum sollten ältere Maschinen besser geeignet sein, wenn die Technik immer besser wird , merkwürdige Logik
Yamaha_R1_RN09 hat geschrieben:Sind denn "ältere" Maschinen nicht empfehlenswert, da die Technik ja mit der Zeit auch immer besser wurde?
Das war die Frage ;)
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von RRudi »

Prinzipiell ist die 97er CBR 600 schon geeignet, aber wenn die ein Wobbel Wobbel- Fahrwerk hat,
ist der Spass schnell vorbei.

Da würde ich eher zur RN09 raten, das Fahrwerk ist zumindest beim ersten Renntraining noch bei den Meisten nicht an der Grenze.
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von Yamaha_R1_RN09 »

Wie lange dauert denn ein Training ??
Fährt man da schon viel oder erklärt der Instruktor hauptsächlich?

Wobbel Wobbel Fahrwerk? :P
Also ich komme mit dem Teil sehr gut parat und auch bis zu den Rasten runter.
Weiß jetzt nicht ob du das damit meintest aber ich finde sie sehr handlich und auch stabil in Schräglagen.
Bin voll zufrieden :)

Naja für das erste Mal ist sie sicher keine schlechte Wahl und ich kann mich ja immernoch dazu entschließen umzusteigen...
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von RRudi »

Typischerweise hat man 6 bis 7 Turns a 20min, da wird auch gefahren.

Dazwischen gibt's dann bei den guten Veranstaltern Erklärung vom Instruktor etc.

Wobbel Wobbel Fahrwerk meine ich so, dass ich nicht weiss, ob es noch das unrevidierte Originalfahrwerk von 1997 ist,
wenn ja wäre es mit Sicherheit beim Anbremsen der ersten Kurve auf Block (passierte mir bei meinem 2. Renntraining auch mit der 2001 Fireblade, die Hondas haben nun mal ein eher softes Fahrwerk).
Ist es voll einstellbar, welche Reifen sind drauf, etc.
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von Yamaha_R1_RN09 »

Da bin ich leider überfragt *schäm*
Kann nur sagen dass ich echt gut damit zurecht komme und auch schon mal ZU VIEL wollte als ich die K19 (Leppe) runter bin.
Wenn man da vorher mit der R1 runter fährt dann ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht wenn man dann auf die CBR steigt und merkt, das Fahrwerk ist nicht so gut das der RN09.

Klagen kann ich dennoch nicht.

Fahre die Dunlop Sportmaxx Sportsmart (kenne die genaue Bezeichnung nicht). Die sind aber runter und ich hatte vor, mir jetzt Conti Race Attack (so war glaub ich der Name :lol: ) draufzuziehen, da die ja ein Kompromiss zwischen Renne und Straße sind und ich die CBR ja auch auf der Straße weiterhin nutzen möchte.
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Re: Grundlagen des Rennstreckenbesuchs

Beitrag von freddy-r1 »

Ich bin einige Zeit die Honda auf der RS gefahren - allerdings das Vorgängermodell PC 25.

Natürlich kannst du mit der PC31 auf die RS, auch damit kann man in Zeiten von Traktionskontrolle, 200 Serien-PS, und vielen elektronischen Helferlein viel Spaß haben!! Wichtig ist, dass das Motorrad technisch einwandfrei ist - also Bremsen, Reifen usw. ... dann mit dem Ziel "Spaß haben" und "dazu lernen" zu den ersten Trainings fahren und gut!
Man merkt dann relativ schnell, ob man das Motorrad an seine Grenzen bringt oder nicht ... dann kann man immer noch entscheiden, ob man was moderneres nimmt. Aber Geld in große Umbauten würde ich nicht mehr in eine 97er CBR stecken ...
Gruß
Frank

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