Kettenspray

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Re: Kettenspray

Beitrag von PEB » 22. April 2019, 12:11

Man kann es sich aber nicht immer aussuchen, ob man in den Regen kommt oder nicht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dann in sehr sehr kurzer Zeit sämtliche PTFE-Schmierung von der Kette weg ist. Und wenn man dann noch 2-300km vor sich hat, ist das sagen wir mal semi-optimal. Zumindest ich fühle mich damit sehr unwohl.

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Re: Kettenspray

Beitrag von Asphaltflex » 22. April 2019, 14:23

Es ist wird bei Regen ja nur der Schmierfilm durch Wasser ersetzt und das auch nur bei den Röllchen und dem Kontakt zu Ritzel/KR.
Die Bolzen sollten bei intakter Kette geschüzt und geschmiert sein.

Da man bei nasser Straße auch nicht wie ein Blöder am Hahn zieht, hätte ich keine Bedenken auch noch einige hundert Kilometer zu fahren.MM
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Re: Kettenspray

Beitrag von TomPue » 22. April 2019, 16:31

Asphaltflex hat geschrieben:
22. April 2019, 14:23
Es ist wird Regen ja nur der Schmierfilm durch Wasser ersetzt und das auch nur bei den Röllchen und dem Kontakt zu Ritzel/KR.
Die Bolzen sollten bei intakter Kette geschüzt und geschmiert sein.

Da man bei nasser Straße auch nicht wie ein Blöder am Hahn zieht, hätte ich keine Bedenken auch noch einige hundert Kilometer zu fahren.MM
Dito, im Regen rolle ich ohne große Last herum. Was soll da passieren, zumal wenn alles sauber ist bzw. nichts schmirgelt?
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Re: Kettenspray

Beitrag von PEB » 22. April 2019, 16:58

Wenn Du mal gesehen hast, was im Regen schmirgelt, also wieviel feiner Sand nach einer ausgiebigen Regenfahrt überall auf dem Moped ist, fragst Du das nicht mehr. :-)

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Re: Kettenspray

Beitrag von SLIDER-S » 22. April 2019, 18:01

Da gebe ich Peb vollkommen Recht, hab das letzte Woche bei 10 Km leichter Regenfahrt gesehen.
Das ganze Heck war mit feinem Sand überzogen der mit dem Wasser von der Strasse aufgewirbelt wurde.
Ergo -> es kommt mit dem Wasser auch Schmutz auf die Kette :oops:
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Re: Kettenspray

Beitrag von Lutze » 22. April 2019, 18:18

Ist halt die Frage was am Ende besser ist, wenn der Dreck am Kettenfett kleben bleibt oder wenn die Möglichkeit besteht das das Zeug wenn es abtrocknet wieder abfällt.
Ich weiß es wirklich nicht da ich nie intensive Erfahrungen auf der Landstraße gemacht habe. Auf der Rennstrecke kann eben nach dem Turn nachgesprüht werden auch wenn es feucht wird.
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte.

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Re: Kettenspray

Beitrag von TomPue » 22. April 2019, 18:45

Vor vielen vielen Jahren, als ich noch mit meiner FZS600 unterwegs war, bin ich damit von März bis November jeden Tag auf die Arbeit gefahren. Da war natürlich auch Regen dabei, und weil ich jeden Tag gefahren bin habe ich mich nicht nach jeder Regenfahrt hingestellt und die Kette geputzt. Eventuell immer am Wochenende, aber das weiß ich nicht mehr so genau.

Zu der Zeit hab ich auch Getriebeöl benutzt, weil ich das damals von einem Kumpel so gelernt hatte. Der war und ist immer noch Pedant und dem seine Kette sah und sieht immer wie geleckt aus. Auf jeden Fall haben damals meine Kettensätze auch 20-25K gehalten, und total ausgelutschte Kettenräder oder Ritzel hatte ich noch nie.

Was ich damit sagen will: Der Sand, der bei Regen aufgespült wird, scheint nicht so schlimm zu sein wie manch einer meint. Zumindest dann nicht, wenn kein superklebriger Haftgrund aus Kettenfett vorhanden ist und sich der Sand schön festsetzten kann.

Ich werde das Dry-Lube-Gelumpe jetzt auf jeden Fall weiterfahren bis mich gemachte Erfahrung leert es besser nicht zu tun. Und wenn das eintreten sollte, werde ich mit 95%iger Sicherheit wieder zum Getriebeöl zurück gehen. Zähe und klebrige Pampe egal von wem nutzte ich nur noch im Notfall.
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Re: Kettenspray

Beitrag von PEB » 23. April 2019, 07:58

Mach das.
Vielleicht ist es ja wirklich die bessere Wahl. Ich danke Dir und allen anderen für eure ehrlichen Erfahrungsberichte.

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Re: Kettenspray

Beitrag von TomPue » 23. April 2019, 08:50

Ob es da wirklich eine bessere Wahl gibt? Im Allgemeinen eher nicht, für jeden auf seine persönlichen Belange abgestimmt schon. Jeder so wie er meint :D
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Re: Kettenspray

Beitrag von edwynhund » 23. April 2019, 10:28

ich benutze noch S100, habe aber in Rijeka festgestellt das das Motul etwas besser haftet und nicht ganz so viel abgeschleudert wird.
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Re: Kettenspray

Beitrag von andY-R1 » 23. April 2019, 10:44

gibts hier Meinungen zu Kettenölern (z.B. ala Scottoiler) ?

gruß
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Re: Kettenspray

Beitrag von PEB » 23. April 2019, 10:48

Ja, ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Entweder war die Kette zu trocken oder sie siffte von Öl. Habe über mehrere tausend Kilometer keine zufrieden stellende Einstellung gefunden und das Ding frustriert wieder raus geschmissen.

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Re: Kettenspray

Beitrag von Asphaltflex » 23. April 2019, 11:46

...oder bei Fehlfunktion sifft dir die Reifenflanke voll....und huiiiiiiiiiiiii.
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Re: Kettenspray

Beitrag von andY-R1 » 23. April 2019, 12:16

naja, hab mittlerweile >>120.000km auf Mopeds mit Kettenölern gefahren.
Die Hektik über zuviel/zuwenig kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Ich stell den Öler zu Saisonbeginn so ein, dass die Kette leicht grau ist.
Zuviel Öl: Kette ist Blank/feucht.
Zuwenig Öl: Kette ist eher schwarz.

Und ne vollgesiffte Reifenflanke hatte ich noch Nie.
Eher ein vollgesifftes Motorrad, aber nicht vom Öl, eher von Vögeln/Bienen/Mücken oder anderes Getier, und dann immer die Front!!

Das Argument: Heiss = Mehr Öl nötig, Kalt = Weniger Öl hat mich nie betroffen, weil war und ist (mir) egal.
Fahre auch keine 100te km im Regen.
Egal obs der Scotti, der McCOi oder der Kettenöler.de-Nachbau.

Mal paar Zahlen:
Bandit 1200 (120.000km, 1. Satz bei 18.000km Schrott, jetzt >100Tkm mit Scotti) der 3. Kettensatz mit >53.000km
Speedy 48.000km mit 1. Kette, nur neues Ritzel und Kettenblatt bei 44.000km


Gruß
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Re: Kettenspray

Beitrag von PEB » 23. April 2019, 12:27

So viele Kilometer bin ich mit dem Ding nicht gefahren.
Ich habe die größten Unterschiede im Ölbedarf in der Fahrweise festgestellt. Wenn ich richtig zügig unterwegs war, hatte ich oft eine trockene Kette. Hab ich dann nachjustiert und bin dann eher touristische Geschwindigkeit gefahren war wieder alles versifft.
Das hab ich nicht in den Griff bekommen.

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